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Vergangene Verkaufsausstellung in der Galerie in Zürich:
«Jonathan Monk – Paul Cézanne», vom 26. Januar 2007  -  1. März 2007

Jonathan Monk
Jonathan Monk wurde 1969 in Leicester geboren und studierte 1988-1991 an der Glasgower School of Arts. Seit 1999 lebt und arbeitet er in Berlin.
Das Werk des jungen britischen Künstlers lässt sich schwer kategorisieren. Intelligent und subtil kommt jedoch in all seinen Papierarbeiten, Installationen, Videos wie auch in den Fotografien seine grosse Faszination für die legendären Konzeptkünstler zum Ausdruck, wie etwa Sol LeWitt, Daniel Buren und On Kawara. In seinen Arbeiten verwendet er oft Vorbilder der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts, interpretiert sie dann neu und konterkariert sie. Ebenso spielt die Sprache bei Monk stets eine grosse Rolle in seinen Werken. Was er schafft, wird zugleich mit einem Fragezeichen versehen, zeigt ganz in seinem Sinne Kunst über Kunst.  Dem Gewöhnlichen stellt er den Mythos des Künstlers gegenüber.
Die letzte grosse Einzelausstellung zeigte das Swiss Institute in New York vor einem Jahr. Im Whitney Museum of American Arts in New York war er dieses Jahr in der Ausstellung „Small: The Object in Film, Video an Slide Installation“ vertreten.Das Kunstmuseum St. Gallen zeigte im Sommer 2006 Werke dieses Künstlers.
Wir zitieren aus dem Text dieser Ausstellung:
Jonathan Monk
– Yesterday today tomorrow ...
«Konzeptkunst sei kopflastig; dieses Vorurteil widerlegt der 1969 in Leicester geborene Jonathan Monk in gewohnt britischer Manier – mit sprichwörtlich englischem Humor. Der Künstler nähert sich der Kunstgeschichte
der sechziger und siebziger Jahre mit passionierter Sammlerleidenschaft und nüchterner Distanz. Dabei gelingt es ihm,die radikalen Methoden für die Gegenwart neu zu interpretieren. Seine Beschäftigung mit den Verfahren der Konzeptkunst in Form von Foto- und Textarbeiten, Objekten oder Installationen mit 16-mm- Filmen oder Diaprojektionen ist indes weit davon entfernt, puristisch zu sein. Bei Monks Umwertungen der Kunstgeschichte handelt es sich meist um eine Art konzeptueller Überlagerung, in der die Originale, die der Künstler sich aneignet,in neuem Kontext gesehen und ins eigene Werk integriert werden».

Die Ausstellung im Kunstmuseum St.Gallen, organisiert in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Hannover und der Kunsthalle Nürnberg, ist die erste umfassende Einzelpräsentation dieses bedeutenden Post-Konzeptualisten in der Schweiz und verspricht einen anregenden Dialog mit der jüngeren Kunstgeschichte.